Weibliche Genitalverstümmelung (FGM/C) ist eine schwere Menschenrechtsverletzung, von der weltweit Millionen Frauen und Mädchen betroffen sind – auch in Brandenburg. Seit 2023 setzt sich United Action e.V. mit einem Peer-to-Peer-Projekt dafür ein, betroffene Frauen zu stärken, über die Folgen von FGM/C aufzuklären und Mädchen vor dieser Praxis zu schützen.
Aus dieser Arbeit entstand die Initiative für ein FGM/C-Netzwerk Brandenburg, das gemeinsam mit der Integrationsbeauftragten des Landes Brandenburg ins Leben gerufen wurde. Ziel ist es, Fachkräfte aus Politik, Gesundheitswesen, Verwaltung und Zivilgesellschaft zu vernetzen, Wissen zu bündeln und gemeinsame Strategien zur Prävention und Unterstützung Betroffener zu entwickeln. So soll das Thema stärker in das öffentliche Bewusstsein rücken und der Schutz von Mädchen und Frauen nachhaltig verbessert werden.
Das nächste Netzwerk-Treffen findet am 11. September von 10-14.00 Uhr im Autonomen Frauenzentrum Potsdam statt. Als Hauptredner konnten wir Dr. O’Dey gewinnen. Er ist ein Pionier auf dem Gebiet der Wiederherstellung weiblicher Genitalien nach Genitalverstümmelung (FGM/C), Fehlbildungen oder Krebserkrankungen.
In Kooperation mit: Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt
Gefördert von: Robert Bosch Stiftung