Seit Anfang 2022 arbeiten zwei Eine-Welt-Promotor*innen zu Themen rund um faires Management und nachhaltigen Konsum: Fatuma Musa Afrah von United Action Women and Girls e.V. in Potsdam und Andreas Teuchert von Halle 36 e.V. in Werder (Havel).

Sie führen Projekte im Bereich Bildung, strukturelle Unterstützung und politisches Handeln im ländlichen Brandenburg durch. Sie kooperieren insbesondere mit der Zielgruppe der Migrantinnen als Nord-Süd-Expertinnen, indem sie mit ihnen Women World Cafés (zunächst in Rathenow und Bad Belzig) etablieren. Weitere Schwerpunkte liegen im Bereich Ernährungswende, wo sie mit den lokalen Ernährungsräten zusammenarbeiten und dort globale und Migrantenperspektiven stärken, sowie im Bereich politisches Handeln, z.B. mit der Kampagne „Jeder Tag ist Frauentag“ und im Rahmen der Brandenburgischen Ernährungsstrategie.

Kontakt:

United Action Women and Girls e. V. – Potsdam

Fatuma Musa Afrah
info@united-action.de
www.united-action.de
030–263 74 746

Halle 36 e. V. – Werder (Havel)

Andreas Teuchert
eine-welt@halle36.org
www.halle36.org
0177–46 32 661

Das Eine-Welt-Promotoren-Programm in Brandenburg wird von Engagement Global im Auftrag des BMZ und des Finanzministeriums für Europa und für das Land Brandenburg gefördert.

Weitere Projekte
  • Fatush – Aufklärung und Hilfe im Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung
    (FGM/C)
    2026 | 02 | 01

    FATUSH ist das erste größere Projekt im Land Brandenburg zur Bekämpfung weiblicher Genitalverstümmelung oder -beschneidung (FGM/C). FGM/C betrifft besonders Mädchen und junge Frauen aus Ländern wie Äthiopien, Eritrea, Somalia und Sudan. In Brandenburg leben derzeit ca. 1.500 betroffene Personen, knapp 300 gelten als gefährdet.

  • MIDNIMO / Mobile Küche für Begegnung, Vielfalt und nachhaltige Ernährung
    2025 | 10 | 10

    Beim gemeinsamen Kochen entstehen Gespräche, die Vielfalt sichtbar machen, Grenzen abbauen und solidarisches Miteinander stärken – genussvoll, regional und nachhaltig.

  • Fatuma ist wieder Eine-Welt-Promotorin: Das Programm geht weiter
    2025 | 04 | 04

    Frauen mit migrantischer Geschichte werden zu Expertinnen weitergebildet, die mit Workshops zu Menschenrechten, Frieden und Klimagerechtigkeit gesellschaftlichen Wandel mitgestalten.